Heinrich Lay (Germania) despre Șvabi și Republica Banathia (1918)

Prof. Heinrich Lay (Deutschland), povestind despre șvabii bănățeni și participarea lor la evenimente (fragment. Ilustrație E.L.Bureriu): “Am letzten Oktober 1918 haben so Temeswar linksliberale und sozialdemokratische Intellektuelle zusammen mit einer Gruppe ungarischer Offiziere beschlossen, eine Republik zu gründen. Der ins Leben gerufene “Volksrat” ernannte Oberstleutnant Albert Bartha zum militärischen und den Sozialdemokraten Dr. Otto Roth zum zivilen Kommissar der neuen Staatsform. Ungarischerseits meinte man, dass es sich um eine Autonomie im Rahmen des ungarischen Staates handle(…). Roth meinte, durch die Gründung einer Republik die Streitigkeiten zwischen Rumänen und Serben um das Banat aus der Welt schaffen zu können. Andererseits hoffte er dadurch dem ungarischen Irredentismus (unerlöstes Gebiet, das bei Ungarn bleiben sollte) Halt zu geben und schließlich das Banat so zu stabilisieren. Weiter hob Roth hervor, dass durch einen neuen Status des Banats dem Vormarsch der Rumänen nach Westen Halt geboten werden könnte und nicht zuletzt sollte der kommunistischen Bewegung in dieser Gegend ein Ende gemacht werden (…). Zur Ausübung der Volksrechte wurden im ganzen Banat rumänische, ungarische, serbische und schwäbische Nationalräte und bewaffnete Nationalgarden gegründet. Jener der Schwaben wurde am 3.11.1918 ins Leben gerufen und von einer Volksversammlung gutgeheißen. Die bedeutendste Maßnahme, die vom neuen Schwabenrat ausging, war die Verdeutschung der Volksschulen, die nach und nach in den Ortschaften mit deutscher Bevölkerung vorgenommen wurde. Ansonsten waren die ungarischen und die deutschen Räte für das Verbleiben beim ungarischen Staat. Allein die Rumänen waren für die Vereinigung mit dem Königreich Rumänien. Zur Überraschung aller anderer trugen sie damals schon rot, gelb, blaue Bänder. Für die deutsche Bevölkerung des Banats war die staatliche Zugehörigkeit ihrer Heimat die Grundfrage ihres Daseins. In dieser Hinsicht aber waren sie unter sich lange nicht einig. Die Gruppe der Gemäßigten – an der Spitze mit Kaspar Muth und Franz Blaskovics – vertraten Autonomiebestrebungen im Rahmen des ungarischen Staates. Dabei stützten sie sich auf die vom ungarischen Minister Graf Michael Károlyi gegebenen Versprechungen. In der am 8.12.1918 in Temeswar abgehaltenen Versammlung wurde das “Schwäbische Manifest” angenommen, in dem man für die Unteilbarkeit und den Verbleib des Banats bei Ungarn eintrat. Solange sie nicht wussten, wem das Banat zugeteilt würde, verhielten sie sich passiv und nahmen am politischen Leben überhaupt nicht teil. Jene, die gegen den Verbleib des Banats bei Ungarn waren, die Radikalen, teilten sich in zwei Gruppen. Die erste davon war die “Ungarländisch Deutsche Volkspartei”, die ab 1919 “Deutsch-Schwäbische Volkspartei” hieß mit Rudolf Brandsch, Johann Röser, Josef Gabriel, Viktor Orendi-Hommenau u.a. an der Spitze. Sie stützte sich auf die Karlsburger Beschlüsse vom 1.12.1918 und strebte die Vereinigung mit Rumänien an. Die zweite Gruppe der Radikalen, die unter Reinhold Heegn stand, war jugoslawischfreundlich eingestellt und plädierte für den Anschluss des Banats an Südslawien
(…). Mit diesem Vorgehen waren lange nicht alle Deutschen des Banats einverstanden. Im November 1919 wandte sich in der Folge eine andere Gruppe an die Großmächte nach Paris. Die übergebene Schrift “Die Banater Frage – eine europäische Frage. Ein Wunsch der Bevölkerung Südungarns an den Pariser Friedenskongress” verlangte unter gewissen Bedingungen den Verbleib des Banats bei Ungarn. Falls das nicht möglich sei, möge man für das Banat einen unabhängigen Status in Form einer Republik akzeptieren.”
Când va mai fi, în istoria contemporană “Die Banater Frage – eine europäische Frage” ?

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